Geschichte der Restaurierung

„Das Bessere ist der Feind des Guten“ - diese Erfahrung findet sich auch in der Geschichte der Schweger Mühle wieder.

Mit dem Siegeszug der Dampfmaschine verlor die Windkraft als Antriebsquelle an Bedeutung und es begann das große (Wind-) Mühlensterben.

Ab ca. 1922 standen die Mahlsteine in der Schweger Mühle still. Die Folgejahre zerrten empfindlich an der Bausubstanz der Mühle, sogar von Abbruch war schon die Rede.

1959:"Fünf vor Zwölf, nur noch zwei Flügel und die Kappe stark beschädigt
Fast „Fünf vor Zwölf“ war es, als von den Eigentümern von Abbruch die Rede war. 1962 bemühte sich Josef Hürkamp vom Heimatverein Dinklage das alte Baudenkmal vor dem Verfall zu retten. In den Folgejahren waren viele Erhaltungs- und Reparaturmaßnahmen nötig, um die Mühle im heutigen Zustand zu präsentieren. Für die Stadt Dinklage als Pächter der Mühle waren große Kraftanstrengungen erforderlich, um die finanziellen Mittel dafür aufzubringen.
Weitere Mittel stammen vom Landkreis Vechta, der Oldenburger Landschaft, der Europäischen Union, regionalen Firmen und Privatpersonen.

1962:Neue Galerie, Flügel, Erneuerung des Windbalkens  Verschindelung des  Achtkant und der Kappe.

1973:Reparatur der Flügel, des Achsrades (Sturmschaden)

1981:Ausbesserung des Mauerwerkes, neuer Innenputz, neuer Ziegelfußboden, neue Tore und Fenster, neues Galeriegeländer und Belag, Dachreparatur

1982:Reparatur an zwei Flügeln (Sturmschaden)

1983:Reparatur an zwei Flügeln (Sturmschaden)

1985:Sprüthbalken, Windbalken, Stichbalken, hinterer Querbalken, Rollenkranz und Winde erneuert.

1990:Flügel ausgebessert (Sturmschaden)

1993:Neue Verschindelung, Kappe und Tafelment neu gerichtet, ein Mahlgang  instand gesetzt. Flügelwelle neu

1993:Zwei neue Fußböden, Galerie und Flügel repariert, Mauerwerk und Putz saniert. Motor für den Mahlgang eingebaut

2004:Neue Segelflügel, Galerie, Sprüthbalken und Fughölzer,  Kammrad, Beutelkiste und Steert. Überarbeitung des Pellganges und eines Mahlganges für Windbetrieb