Die Ausstellung Landleben

Als Ergänzung zur Schweger Mühle hat der Heimatverein „Herrlichkeit Dinklage“ die Dauerausstellung „Vom Korn zum Brot“ auf dem Bussjans-Hof eröffnet.

Neben der Dauerausstellung gibt es wechselnde Sonderausstellungen:

bis 2009: „Schlachten und Einkochen“
seit 2010: „Aus Holz gemacht“

Im begehbaren Magazin kann der gesamt Sammlungsbestand betrachtet werden.



Öffnungszeiten von April bis Oktober: jeden Sonntag von 14.30-17.30 Uhr
Für Besuchergruppen werden Führungen nach Absprache angeboten.
Ansprechpartner: Paul Arlinghaus, Tel. 04443-4358 oder im Hofcafe

Die Ausstellungskonzeption wurde in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Etta Bengen, Oldenburg erstellt. www.etta-bengen.de


Ausstellung „Vom Korn zum Brot“

Die Ausstellung zeigt in acht Ausstellungseinheiten historische und moderne Getreidesorten (vom Emmer bis zur Triticale), die Geschichte des Getreideanbaus (von der Bodenbearbeitung bis zur Ernte) in unterschiedlichen Zeitfenstern. Die Bearbeitung des Korns mit Dreschflegel und mit Maschinen der Firma Holthaus aus Dinklage werden durch viele Objekte und Fotos aus den Bauerschaften der Stadt Dinklage dargestellt.
Transport, Lagerung und schließlich die Bearbeitung des Korns zum Mehl und dann zum Brot werden verdeutlicht.

 Bauern in Bahlen
arbeiten mit dem
Dreschflegel  -1950-

















Einblick in die Ausstellung.





Schaumagazin

Bernd Tepe ein Dinklager „Original“ vererbte dem Heimatverein seine über Jahrzehnte zusammengetragene volkskundliche Sammlung. Im Rahmen dieses Ausstellungsprojektes wird der gesamte Sammelbestand in einem begehbaren Magazin gezeigt.
Begehbare Magazine bieten dem Besucher die Möglichkeit, zu erahnen, welche Ausstellungsstücke auf ihren Einsatz in einer kommenden Ausstellung warten.





Die Sonderausstellung „Hausschlachtung und Bevorratung“

2006-2009












Die  Hausschlachtung war auf dem Lande, auch in Dinklage, noch sehr lange verbreitet. In kalten Wintermonaten wurde das Schwein geschlachtet. Zur Stärkung gab es dazu einen Korn.















War das Schwein zerlegt, wurde Wurst und Schinken auf Vorrat in die Speisekammer gebracht.
Eine Mäusebremse verhinderte, dass sich die Mäuse an den Köstlichkeiten gütlich taten.












                                                                                                                                             

Die neue Sonderausstellung seit Mai 2010


„Aus Holz gemacht“

Mit Stellmacher Josef Arlinghaus aus Dinklage - Bahlen betritt man die kleine Sonderausstellung zum Thema Holz. Zunächst tritt man in einen Wald und kann auf einer Baumscheibe die Jahresringe zählen, dann darf man acht verschiede Baumarten „fühlen“.
Vom Festmeter Holz geht es zur Fertigung von Holzschuhen. Mit den alten Werkzeugen des Schweger Holzschuhmachers Börgerding  und einem Film wird die Herstellung deutlich.
Doch was macht man mit Holzschuhen? Tanzen!
Die Schweger Volkstanzgruppe tanzt bereits seit 1957 mit Holzschuhen, u.a. sogar in New York.
Holz ist auch wesentlicher Bestandteil in einer ländlichen Küche, hier finden sich Holzlöffel, Holzbretter, Buttermaschine und und...
In der Küche spielten die Kinder früher mit Holzspielzeug. Für dringende Bedürfnisse suchte man das Plumpsklo auf. Die Tür des Plumpsklos war 1908 auf dem Dinklager Bahnhof  als Plumpsklotür im Einsatz. Sie überstand  100 Jahre und kann in der Ausstellung bewundert werden.




 Die heimischen Baumarten werden auf einer Schautafel mit einem Teil des Stammes erklärt.









 Holzschuhmacherwerkzeug mit dem damals  gebräuchlichem Auslieferungsmobil.











Die Spielzeuge der Kinder waren natürlich auch aus Holz.